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Mein Name ist Elisabeth. Ich wohne mit meiner Familie in Niederösterreich. Schon immer wollte ich mit Kindern arbeiten. Mein erlernter Beruf ist der einer diplomierten Kinderkranken-und Säuglingsschwester. Nach der Geburt meines ersten Sohnes blieb ich als Hausfrau und Mutter daheim. Als mein jüngster Sohn in die Schule eintrat, begann ich, Tageskinder zu betreuen. Großartig ist es, mit gesunden Kindern zu arbeiten und Spaß zu haben.Es war und ist ideal, weil die „Arbeit“ ins Haus kommt, man so auch für die eigene Familie da ist.

In fast 16 Jahren lernte ich über 60 Kinder sehr gut kennen. Es waren auch schwierige Kinder, Kinder mit besonderen Bedürfnissen dabei. Bald erkannte ich, daß es nur möglich ist, die Betreuung gut zu schaffen, wenn ich das Liebenswerte, das in jedem Kind ist, erkenne und so eine liebevolle Beziehung aufbaue. Es gab viel zu lernen und oft erlebte ich schöne Erfolge.

Derzeit betreue ich sieben Kinder im Alter von einem bis drei Jahren. Sie kommen ein- bis dreimal pro Woche zu mir, so dass nicht mehr als drei Kinder gleichzeitig bei mir sind.

Es ist faszinierend, die verschiedenen Charaktere zu beobachten. Man bekommt 100% Aufmerksamkeit von ihnen.

  • Beim Spielen, Singen, Vorlesen,
  • Malen, Zeichnen, Basteln,
  • Kochen, Backen,
  • Beobachten der Natur bei unseren täglichen Spaziergängen,
  • Baden und Füttern unserer Schildkröten MORITZ und DAISY
  • beim Umgang mit unserem Hund BILLY, unser lebendiger Teddybär seit mehr als 13 Jahren.

Es gibt täglich viele Gelegenheiten zu lachen und einfach zu genießen. Schön ist es, wenn Kinder, die schon einige Jahre im Kindergarten oder in der Schule verbrachten, immer wieder gerne zu Besuch kommen.

Dankbar bin ich immer, wenn ich durch die Hilfe vieler Schutzengel den Eltern ihr kostbarstes Gut wieder gesund zurückgeben kann.

Elisabeth.

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Als ich 1983 für 3 Monate die Betreuung von ANGELIKA, der Tochter unserer Kindergartentante, übernehme, meinte mein Vater:

„Du mußt von deiner Urgroßmutter, der FEDRA-Oma (geb. am 29.12.1949), etwas geerbt haben. Sie hatte die Kinder so gerne, die durften bei ihr sogar mit der kalten Asche spielen.

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Wir treffen eine Bekannte auf unserem Weg zum Spielplatz. Sie meint nach einem freundlichen Gruß: „Bei ihnen hört der Kindersegen ja nie auf!“ Am liebsten hätte ich geantwortet. „Hoffentlich!“ Aber sie war schon vorbeigegangen.

Elisabeth.