Auch diese Speise brate ich gerne, weil das Backrohr die „ganze“ Arbeit tut. So habe ich Zeit mit den Kindern zu spielen…

Zutaten:

  • 1 Brathendl,
  • ca. 12 d Semmelwürfel(Ca. 3 Semmeln)Man kann auch die doppelte Masse bei der Fülle nehmen und nach dem Umdrehen als Striezel neben das Hendl geben.
  • 1/16 l Milch,
  • 2 Eier,
  • geschnittene Petersilie,
  • Hendlgewürz oder Salz und Paprika, Mayoran…
  • 1-2 Äpfel

Zubereitung:

  • Das Hendl gut waschen, abtropfen lassen,
  • inzwischen die Fülle vorbereiten,
  • das Backrohr auf 220Grad vorheizen,
  • 1/2Semmel (2 d.Semmelwürfel)in Milch einweichen,
  • mit den Eiern verrühren, salzen, Petersil beifügen,
  • knapp vor dem Füllen werden die restlichen harten Semmelwürfel dazugegeben. Sie saugen dann den Hendlsaft beim Braten gut auf,
  • Das Hendl innen gut mit Gewürz einreiben und füllen, mit Holzzahnstocher verschließen.
  • In einBratpfanne geben (und zwar so, wie das Hendl läuft,erklärte mir meine Oma-das merkt man sich gut) in der auch noch die Äpfel Platz haben.
  • In das vorgeheizte Rohr schieben und nach ca 20 Min. mit 1/4 l Wasser aufgießen.
  • Mit einem kleinen Schöpflöffel von Zeit zu Zeit mit dem Bratensaft benetzen.
  • Nach 45 Min wird das Hendl umgedreht und man kann die Äpfel dazugeben.
  • Weiter Begießen und nach weiteren 45 Min ist das Hendl fertig.

Die Kinder lieben geschnittenes Gemüse wie Gurken, Karotten oder Paradeiser dazu. Manche mögen auch Salat.

RECHT GUTES GELINGEN WÜNSCHT

Elisabeth.

P.S. Oft bleibt bei uns die Hendlbrust über, oder ein Großteil davon. Da bereite ich am nächsten Tag einen Reis zu:

  • 2 Tassen Wasser
  • mit etwas Salz
  •  und 2 Eßlöffel des Bratensaftes erhitzen.
  • Wenn die Flüssigkeit kocht,
  • 1 Tasse gewaschenen Reis zufügen,
  • so lange schwach kochen lassen, bis keine Flüssigkeit mehr sichtbar ist.
  • abdrehen, nach 5 Minuten zwischen die Pölster stellen.
  • Der Reis bleibt bis zum Mittagessen gut warm.
  • Die geschnittene Hendlbrust reiche ich so dazu.

Gestern war HANNAH`S Mama zu früh da. Sie kostete unseren Reis und aß das Schüsserl voll auf. „Jetzt habe ich auch einen Happen gekriegt“ meinte sie. So als wäre es eine Götterspeise. Einen Nachschlag wollte sie aber nicht mehr.