Zur Zeit kommen am Freitag immer MAXIMILIAN (fast 4 Jahre), LEON (fast 3 Jahre) und BENJAMIN (3 1/2 Jahre) zu mir. Sie freuen sich schon aufeinander und wir haben immer viel Spaß zusammen. Vielleicht auch deshalb, weil ich drei Söhne habe und deshalb gut auf diese Situation trainiert bin.

  • Heute bemalte Maximilian zuerst den Blumentopf für den bevorstehenden Muttertag. Er malte ganz konzentriert und meinte dann:“Ich mache ja nur ein Kunstwerk!“ Leon sah ihm aufmerksam zu und beschloß dann seinen bereits bemalten Tontopf noch zu vervollständigen.
  • Nach so viel Stillsitzen war die Hupfmatratze angesagt. Sie übten SPRINGROLLEN. Maximilians Kreation!
  • Benjamin kam und es ging etwas bedächtiger weiter. Leon versucht gerne seine Kräfte zu messen. Benjamin ist älter, aber kleiner als er. Meistens gewinnt Leon und Benjamin überläßt ihm einfach das erkämpfte Spielzeug.
  • Der nächste Punkt der Tagesordnung war die Jause und nachdem Alle gut gestärkt waren und Benjamin sein Muttertagsgeschenk sorgsam bemalt hatte, machten wir uns für den Spielplatz fertig.
  • Leon ist immer der Erste, wenn es um das Fortgehen geht. Wir genossen den Weg durch die neuen Gärten im Sonnenschein. Zuerst stürmten alle in das „Kinderhaus“.
  • „Es gibt heute Hackbraten und Fischstäbchen“ verkündete Maximilian,“Soletti und Fleisch“ ergänzte Leon. Die Buben waren so froh und ich fühlte mich wie bei einer Zirkusvorstellung:
  • LEON bäuchlings auf der Rutsche, sich eindrehend auf der Schaukel, MAXIMILIAN, über die Wippe balanzierend, daß ich applaudieren mußte. BENJAMIN in der „Vogelnestschaukel“, dann am Reck, so tüchtig sah ich ihn noch nie! Nach einigen Versuchen schaffte auch er über die Wippe zu balanzieren und bekam auch einen Applaus.
  • Die Buben waren so begeistert bei der Sache. Es war so faszinierend zu beobachten, wie sie die Kraft des Frühlings umsetzten. So viel Freude war spürbar!
  • Wir genossen die warmen Sonnenstrahlen und die vorbeifahrenden Züge.
  • Als wir zum Heimgehen bereit waren, lief Maximilian nochmals zurück. „Was hast du vergessen?“, fragte ich ihn. „Ich mußte im Haus noch das Licht abdrehen“antwortete er.
  • Das Mittagessen: Tageskindersuppe mit Eingetropften und Thunfischkäsenudeln mit grünem Salat schmeckte nach diesem „Ausflug“ allen vorzüglich.
  • Nachher spielten sie ganz ausgeglichen mit den Autos, es war so, daß man die Zufriedenheit fast greifen konnte.
  • Als die Zeit kam, wo Maximilian von der Oma abgeholt wird, fragte ich ihn, ob ich ihm helfen soll, die Stiefel anzuziehen. In seiner trockenen Art meinte er nur:“Nein, die Omi kann´s eh´!“
  • Als Maximilians Oma schon da war, wollte er sich noch immer nicht trennen. Die Buben machten unter ihrer Anleitung noch ein Wettrennen mit den kleinen Baufahrzeugen, die der Osterhase gebracht hatte.
  • Dann meinte er :“Jetzt muß ich schon gehen!“ „Ja, das ist traurig“, antwortete Benjamin. „Aber es kommt sicher wieder ein Freitag!“ tröstete ich.

An so einem Tag bin ich sehr dankbar, daß mir so liebe Kinder anvertraut werden und ich dadurch so abwechslungsreiche Tage erlebe.

Elisabeth.

P.S „KINDER brauchen die äußeren Reize um sich seelisch und geistig entsprechend entwickeln zu können- speziell in den ersten elf Jahren!“
Gabriele Kuhn-Freizeitkurier.

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Am 23.07.09 traf ich MAXIMILIAN´S Mama wieder. Sie erzählte mir, daß die drei Buben noch immer so besonders gute Freunde im Kindergarten sind!

Elisabeth.