DER SCHNEE

Heute, am 14.01.09 war der erste Schnee zum Stapfen mit den Tageskindern. NINA und DENISE gehen sehr gerne raus und so fuhr ich im lustigen Scheetreiben mit dem Wagerl zum Schloß. Dort war ein großer, verschneiter und geschützter Platz zum Schneegenießen der Kinder. Sogar ein großes Kanalgitter fanden wir, wo der Schnee hineinfiel. Räumfahrzeuge waren auch zu beobachten.

Obwohl ich die Tageskinder unglaublich einpacken muß, ist es immer gut und ausgleichend für uns Alle, wenn wir im Freien waren.

****

DER WIND

Mit drei, gut mit Kaputzenjacken ausgestatteten Buben, gehe ich zum Spielplatz.

Der Wind bläst sehr stark und wir genießen seine Kraft.

Die Kinder balanzieren auf der Einfassung der Sandkiste, fast werden sie hinuntergeblasen.

Wir hören, spüren und sehen diese Naturgewalt.

LEON:“Das war ein Windstoß!“

Die Großen schaukeln auf der Wippe und spielen dann Ausrutschen in der Sandkiste.

Im Ringelspiel heißt es :“SCHNELLER, SCHNELLER!“

Dann lugt die Sonne zwischen den Wolken hervor. BENJAMIN steht wie Goliath auf der Mitte der Wippe und bewegt sie. LEON hat etwas Stress – er möchte auch… PHILIPP probiert Alles als Letzer. Die Sonne wird stärker, der Wind bläst durch die Haare der Kinder. „Bitte mehr andauchen“:

HOO RUCK, NACH BRUCK

UND WIEDER Z`RUCK!

PHILIPP kehrt das Kinderhaus mit dem Rechen aus:“Tante Sissy, magst du eine Olivenpizza?“ fragt er mich. Ich schreibe auf dem Dach des Hauses. Plötzlich schieben sich zwei kleine Hände aus dem Fenster:“Magst du eine Salamipizza?“fragt Benjamin. Leon meint daheim:“Am Spielplatz war ein starker Wind, gell!“

****

DIE SONNE

An heißen Tagen gehen wir schon früher in den Park. Hier genießen wir die schattige Sandkiste, die regelmäßig beregneten Wiesen, die alten Bäume, das angenehme Lüfterl zwischendurch. Die Tageskinder sind gut mit Kapperln ausgerüstet.

Wenn wir um ca. 11 Uhr heimkommen, ziehen wir als erstes die Schuhe in unserer kühlen Einfahrt aus. Hier haben wir immer Schatten.

Ich richte ihnen die Badewanne und das Schafferl mit lauwarmen Wasser zum Planschen her. Das Spielen mit dem kleinen Boot und den Bechern im Wasser lieben sie sehr.

Manchmal drehe ich die Wasserblume auf, aber da ist das Wasser kalt und nur die Mutigen laufen durch. Nach einiger Zeit wird auch die Wiese rutschig. MAXIMILIAN´S Feststellung:“Die Wasserblume ist erstaunlich!“ Nachdem er platschnass vom „Durchlaufen“ ist.

Nach dem Abtrocknen schmeckt das Mittagessen und fast immer gibt es als Nachspeise ein kleines Eis.

  • Ich erkläre BENJAMIN:“ Deine Mama muß das T-Shirt trocknen.“ Seine Antwort:“Ja, das kann sie schon!“
  • Für ISABEL und Raphael richte ich am Nachmittag je ein Wasserschafferl zum Baden her. Sie schütten ganz zufrieden. Als Raphael sie ein bißchen anspritzt, ruft sie:“Oh, das ist kalt!“ Als ich vorschlage, rauszugehen, weil es ja kalt ist, meint Isabel:“Ach nein, das war ein Witz!“

****

DER REGEN

Es ist kühl, der Himmel grau.

Ich gehe mit LEON und BENJAMIN zum Spielplatz .

Schon am Weg beginnt es leicht zu tröpfeln.

Weil wir gut mit Kaputzenjacken ausgerüstet sind, gehen wir weiter.

Wir setzen uns in das Kinderhaus und sehen die Regentropfen in Linien vom Himmel fallen.

Es ist eine schöne, friedliche Stimmung.

Wir hören das beruhigende Geräusch des Regens und des leichten Windes.

Wir sind so gut behütet in dem Haus ohne Fenster und haben eine Supersicht.

Ein Zug fährt vorbei.

Ein Radfahrer bringt schnell seinen Einkauf nach Hause.

Ich frage die Kinder mehrmals:“Wollt ihr heimgehen?“ „NEIN!“ kommt es sofort.

Als wir dann doch nach Hause gehen spüren und schmecken wir den Regen auf unseren Gesichtern.

Daheim im Trockenen genießen die Kinder das Kuscheln auf der Matratze.

Wir schauen gemeinsam Bilderbücher an.

Flickr: Foto von“Melody“