• MAXIMILIAN bittet mich:“Tante Sissy, ich möchte ein Steinwasser!“ Ich schenke auch LEON ein Glas ein. „Ist das nicht köstlich?“ fragt er Leon. „Nein.“ antwortet dieser. Er überlegt dann und meint:“Aber ja, es ist wirklich köstlich!“
  • Weil so ein heißer Tag ist, fülle ich Luftballons mit Wasser. BENJAMIN, LEON und MAXIMILIAN sind begeistert beim WASSERBOMBENWERFEN. Manchmal bekommt einer ein kleines Loch und wird zur Spritzpistole umfunktioniert. Angespritztwerden tut gut. Die Buben bringen mir immer die zerplatzten Ballons und bekommen dann einen frisch Gefüllten dafür. Als Maximilian mit leeren Händen kommt, erklärt er mir:“Der Ballon ist hinter ein Gebüsch gerollt!“
  • EMILY ist verbal toll entwickelt mit ihren drei Jahren. Sie erklärt uns, daß sie die neue Trinkflasche für den Kindergarten bekommen hat. Als ich meine, dort wird es sicher Trinkbecher geben, antwortet sie, „Es sind so viele Kinder dort und wenn es einen 1.,2.,3.,4. und 5. Becher gibt und die alle weggeschnappt werden, habe ich meine Trinkflasche!“
  • MAXIMILIAN versprüht seinen Charme: „Tante Sissy, ich mag dich. Ich mag dich viel lieber als deine Tiere!“ BENJAMIN versucht es auch:“Ich mag dich viel lieber als den Saft!“
  • „Schau´mal, so schnell war er, der ZUG!“erklärt mir AMELIE und rennt am Spielplatz auf einmal eine große Runde.
  • „Was kostet ein Lollipop?“ fragt ORNELLA. „Null Euro“ meint MAXIMILIAN gelassen.
  • „Tante Sissy, hast du viele Leidi (Kleider) zu Hause?“fragt NINA, „Nächstes Mal nehme ich auch ein Leidi mit!“
  • EMILY und NINA sehen sich nach langer Zeit wieder bei mir. Zuerst gibt Nina den Ton an:“Am Bauernhof, gibt es ganz viele Tiere, Schaukeln… Dann liest Emily ein Buch vor und Nina hört ihr gebannt zu: „Ich will dem Hund die Leine umwickeln, dann geben wir eine Party….“
  • Weil ich die Mädchen nicht sehe, rufe ich:“Wo sind die Kinder?“ NINA und EMILY sitzen zwischen Grünpflanze und Sitzgruppe im Wohnzimmer. Es kommt die Antwort:“Da sind wir!“ Ich frage:“Geht es euch gut?“ „Ja eh, das ist unser Zuhause, das ist unser Spiel,“erklärt mir Nina.
  • Ich spiele das Kinderlied „Bruder Jakob“am Xylophon. Zuerst singe ich die deutsche Version, dann auf englisch:

Are you sleeping? Are you sleeping, Brother John, Brother John?

Morning bells are ringing, morning bells are ringing

ding ding dong…

Dann auf französisch:“Frere Jacques, Frere jaques dormez vous, dormez vous?

sonnez les martines, sonnez les martines, ding ding dong…

Als ich die Buben frage, „Welche Sprache nehmen wir jetzt?“antwortet Maximilian nach angestrengtem Nachdenken:“Auf österreichisch, bitte!“

  • Als wir das Bilderbuch „Das sehr unfreundliche Krokodil“von Faustin Charles und Michael Terry (Ein Superbuch!) ansehen und überlegen, warum das Krokodil so einen dicken Bauch hat, meint PHILIPP: „Vielleicht hat´s ein Zebra geeßt, das Krokodil!“
  • Wir erzählen, welches Tier wir gerade sind. MAXIMILIAN erklärt:“Ich bin ein Wildchwein natürlich, weil ich so starke Muskeln habe! Ich hab´ auch Adlerohren, weil ich sooo gut höre!“
  • Ich habe als Nachspeise einen hellen und einen dunklen Sandkuchen mit Schokolade in kleinen Stücken serviert. BENJAMIN lobt:“Die weißen Stücke schmecken SUPER, SUPER!“ LEON meint:“Mir schmeckt der Rote!“