Der Mittagsschlaf ist sehr wichtig, aber genauso individuell wie alle Kinder. Als das erste Tageskind bei uns schlafen sollte, stellte mein Mann unser Gitterbett auf. Aber es klappte nicht so gut. Es war zu fremd für CORNELIA.

Dann legten wir zwei große Matratzen auf. Das war die beste Lösung bis jetzt. Am Vormittag nennen wir sie Hüpfmatratzen. Und nach dem Mittagessen ist das der beste Ort zum Ausrasten und Buchvorlesen. Wenn ein Kind dabei einschläft, bedeutet es Erholung für uns beide. Es kam auch schon vor, daß drei Kinder eine Stunde lang zufrieden geschlafen haben.

ALEXANDER wollte meine Hand beim Einschlafen halten.

KATHARINA hatte so eine Art, mich in die Hand zu zwicken.

Einige Zeit schliefen AVI und BENJAMIN bei mir. Avi mit dunklem Teint und schwarzen Haaren mit Milchflasche. Benjamin mit blonden Haaren und ganz heller Haut. Er trank sein Saftflascherl.

MARLIES brauchte ihren Schlafsack, ihren Schnuller und eine kleine Stoffkuh.

HANNAH hat einen „NUSCHA“ (Schnuller)

NATALIE konnte nur mit Schnuller, Schmusedecke und der LALA von den Teletubbies einschlafen.

NINA brauchte ihr „FETZI“, das war eine Windel und den „TITZI“, ihren Schnuller.

Einmal übernahm ich die Urlaubsvertretung einer befreundeten Tagesmutter. PATRIK und MARTIN schliefen nur beim Fernsehen ein.

HANNAH und NIKOLAUS wollten nur in ihren Kinderwagerln schlafen.

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Einmal las ich, das das Einschlafen auch ein Abschiednehmen ist, so hatte ich das noch nicht betrachtet.

Elisabeth.