Noch nie habe ich so einen mütterfeindlichen Wiedereinstieg in den Beruf miterlebt, wie bei den Mammas von SIMON und NINA. Beide übten vor der Geburt ihrer Kinder den Beruf einer Lehrerin aus.

Beide Mütter haben sich für die 11 Stunden pro Woche Variante entschieden.

Das klingt ja nicht so schlimm. Aber jetzt kommt das WIE:

Diese 11 Wochenstunden werden auf 4 Tage verteilt! Um 7 Uhr 30 morgens wird Simon vom Papa gebracht. Seine Mama sitzt da schon lange im Zug nach Wien.

Simons Mama

  • hat mit einigen Freistunden einen langen MONTAG,
  • muß am DIENSTAG wegen 1 Unterrichtsstunde durch die schlechte Verbindung nach Wien, mehr als 2 Stunden Fahrt- und Wartezeit auf sich nehmen,
  • holt ihren Sohn am MITTWOCH nach dem Mittagessen ab,
  • hat einen freien Tag am DONNERSTAG und
  • muß am FREITAG wegen 1 Unterrichtsstunde…..

FLICKR-FOTO von: my.velvet.faerie.tale.

Ninas Mama steigt im März wieder ins Berufsleben ein. Sie hat noch keine Ahnung wie ihr Dienst ausschauen wird. Die ganze Familie muß mobilisiert werden, denn es gibt ja noch eine andere Variante:

Eine bekannte Tagesmutter erzählte mir von einem Fall bei ihren Tageskindern: Das Kind besucht vormittags den Kindergarten, die Mutter bekam aber nur Nachmittagsstunden zugeteilt und ist so auf die Betreuung durch eine Tagesmutter angewiesen.

ELISABETH.