Im Oktober hatte ich an einem Mittwoch zum 1. Mal LINO und mein Enkelkind, die kleine ANNA. Sie war knapp 9 Monate alt. Und LINO ist das Nesthäkchen daheim. Ein bißchen nervös war ich schon, wie das wohl klappen würde.

Es ging ganz gut, nur gegen mittag, als LINO müde wurde, verlor er die Geduld mit dem Baby.

Als LINO gestern kam,

  • fragte er gleich :“ANNA da ist?“
  • Ich verneinte und sagte dann zu ihm:“Die ANNA ist lieb, gell?“
  • Er antwortete aber:“ DIE ANNA ist doof!“

Um ANNA beschützen zu können, oder vielleicht als „Urlaubsbett“ kaufte ich den Laufstall OPEN SEA von Chicco. Er ist sehr praktisch, weil man eine Seite mit Zipp öffnen kann. Das gefiel auch LINO. Er wollte gleich drinnen spielen. Darum fragte er auch nach ein paar Tagen :“WO ANNA BETT?“

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Eine Woche später kam ELIAS zu mir und die kleine ANNA wurde von ihrer Mama gebracht.

Zuerst stellte ich ihm mein Enkelkind vor und er schaute genau, was die Kleine schon kann.  Er akzeptiere sofort, daß sie viel Platz für Ihre Spieldecke braucht. Später streichelte er ihre Hände und gab ihr 2 Bussis. Das war lieb!

ANNA gefiel es sehr gut, daß es jemanden zum  Beobachten gab. Auch der Mittagsschlaf von ELIAS klappte gut.

 Als ich ELIAS einige Tage später erzählte, daß ich am Nachmittag zu ANNA fahre, fragte er

        DARF ICH MITFAHREN?“

Einmal war unser Enkelkind mit zwei Tageskindern bei mir. Das ist natürlich schon aufregend für mich, aber die beiden Großen konnten gut zusammen spielen. Wie man am Foto sieht, war ANNA mittendrin:

Ab Dezember kommt dann unsere ANNA zweimal die Woche. Am Montag ist sie mit ELIAS (fast 3 Jahre alt) zusammen,  und am Donnerstag mit NOAH (fast 2 Jahre alt).

Aus dem Tagebuch für mein Enkelkind:

„Als Du müde wurdest, schnallte ich Dich dann im Kinderwagen fest, schob den STOFFHUND PAULI unter den Wagerlsack zu Dir, gab Dir den Schnuller und sang für Dich während ich Dich einschaukelte. Die kleine Puppe ließ ich durch das transparente Wagerldach zu Dir hinunterschauen.

Um Punkt 9 Uhr läutete es und NOAH kam. Zuerst schob ich Dich ins Wohnzimmer, dann öffnete ich die Türe. Ich nahm NOAH gleich der Mama aus der Hand und erklärte ihr, daß Du am Einschlafen bist. Nachdem er ausgezogen war, wollte er gleich spielen und ich schaute kurz, wie es Dir geht. Du hast noch einige Male mit den Füßen“geschlenkert“, aber es kam kein Mucks. Also spielte ich ein bißchen mit Noah und bald warst Du eingeschlafen.

Ich öffnete die Durchreiche und dachte daran, wie Du damals bei der lauten Heurigenmusik geschlafen hast. Also würdest Du auch uns aushalten. Nach ca. 45 Minuten waren Deine Augen offen . Da lagst du einfach ganz still. Ich holte Noah und erklärte ihm, daß wir heute ein ANNA-BABY haben. Er begutachtete Dich und berührte vorsichtig Deine Hand. Es waren so besondere Momente, die ich auch fotografierte. Den Mamas schickte ich dann SMS mit Foto. Von Noahs Mama erhielt ich bald ein DANKE für das entzückende Bild.

Später kam ein Lächeln von Dir. Ihr habt Euch gut vertragen, manchmal wolltest Du an Noahs Haaren reissen, das konnte ich verhindern. Wenn er Dir etwas nicht gegeben hat, schautest Du ganz böse. Das hatte ich noch nicht gesehen – so ein finsteres Gesicht!

  • Die Banane hat Euch gut geschmeckt,
  • auch die Maiswaffeln haben wir geteilt.
  • Bei der Hendlsuppe mit Nudeln hast Du fest zugelangt.
  • Der Topfenauflauf war die richtige Nachspeise.“

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NOAH strahlt mich am nächsten Tag an:“ANNA Baby! ANNA Baby da!“ „Bist du lieb zum Anna Baby?“ fragte ich ihn. Seine knappe Antwort war:“JO,JO!“

Elisabeth.