Am Mittwoch, den10.08.2011 kamen Emily und Elias das letzte Mal zu mir. Ich lud auch Simon und Maya ein, weil die damals mit Ihnen meine Tageskinder waren. Simons Mama hatte die Idee, gemeinsam eine Pizza zu gestalten. Diesen Vorschlag nahm ich gerne an.

  • EMILY und ELIAS spielen mit der Parkgarage. EMILY:“Elias, du sollst nicht so anschieben, sonst baust du wieder einen Unfall!“
  • EMILY:“Das Auto steht wieder verkehrt! ELIAS:“Das hab ich nicht verkehrt getut!“

****

MAYA hatte auch Zeit. Sie kam um 9 Uhr. Als wir Händewaschen gehen meint sie: „Schau, Tante Sissy, ich bin schon so groß, ich brauch kein Stockerl mehr!“

Dann kamen SIMON und seine Mama mit

  • 2Packungen PIZZA-TEIG von Baketteria vom HoferMarkt, da ist sogar gewürzte Tomatensoße dabei,
  • 2 Kugeln Mozarella,
  • geschnittenen Schinken,
  • geschnittenen Speck und
  • gehobeltem Käse.

Ich hatte Thymian, Liebstöckel, Oregano und Basilikum aus unserem Garten fein gehackt, vorbereitet. Also war ALLES für eine KINDERPIZZA daheim.

****

Zuerst stand noch MORITZ-füttern am Programm. Die Banane schmeckte ihm sehr gut. EMILY rief mich zum „MUNDABWISCHEN“. Dann rief MAYA:“Der Moritz hat LULU gemacht. Ich habs genau gesehen, als Emily ihn hochgehoben hat.“ Dann kam noch das AA dazu. Es schaute wie eine schwarze Naktschnecke aus. Das mußte ich denn schnell entsorgen.

Ich richtete Moritz ein Bad her. Die Kinder wuschen ihn eifrig:

****

Wir richteten alle Zutaten für die Pizza in Schüsserln her und dann stand HÄNDEWASCHEN am Programm. Im Bezug auf die Beschaffenheit der Pizza gab es einige Wünsche:

  • ICH WILL EINE PIZZA OHNE GEWÜRZE!
  • ICH WILL EINE PIZZA OHNE KÄSE!
  • ICH WILL EINE PIZZA OHNE TOMATEN!

Es ging sehr gut. Und bald schob ich die Bleche in das Backrohr.

Vorausschauend hatte ich schon eine Grießnockerlsuppe zwischen den Pölstern im Bett. Die hatte jetzt die richtige Temperatur. Nach dem Tischdecken wurde angerichtet. Der fast 5 Jahre alte SIMON wollte wie ein kleiner Ritter helfen und MAYA ihren Suppenteller bringen, da schüttete er aus und erschrak so sehr, daß er zu weinen begann. Zum Glück konnten wir ihn trösten.

Es schmeckte uns allen gut. Diskussion beim Suppeessen:

  • SIMON:“Beim Essen darf man nicht reden, nur wenn man was sagen will!“
  • EMILY:“Nur wenn der Mund voll ist, darf man nicht reden!“

Bis die Pizza fertig war, spielten die Kinder in der Wohnküche. Sie schmeckte vorzüglich. Auch ich, die ich sonst immer selbst den Teig bereite, war begeistert.

Nachher gab es noch eine Debatte:

EMILY:“Elias, ich will auch einmal mit einem anderen spielen, nicht immer mit dir!Ich spiel jetzt mit der Maya.“

ELIAS:“Aber warum darf ich nicht mitgehen?“ Etwas später, „Schau, die rufen mich!“

MAYA:“Elias, bitte kommst du, wir finden den Moritz nicht. Bitte such ihn!“ Und bald war die Schildkröte wieder gefunden.

****

Eine Runde am Spielplatz tat uns Allen gut. SIMON und MAYA gaben eine „Zirkusvorstellung“ auf den Schaukeln.

  • Eindrehen,
  • stehend schaukeln,
  • wegspringen….

 Zum Abschluß reichten wir uns die Hände und fomten einen Kreis. Das hatte so gute Energien.

„ALLES GUTE FÜR DICH, ALLES GUTE FÜR DICH,

 ALLES GUTE LIEBER SIMON,

ALLES GUTE FÜR DICH! „

Das sangen wir für jeden von uns. Auch für SIMONS Mama, die bald ein Baby erwartet. Sie war es auch, die meinte, daß man auch für mich singen muß. Das tat gut!

Es war auch für die Kinder ganz besonders und rührend.

Als wir heimkamen, bot ich den Kindern Kuchen an. Simon hatte den Korb mit den Walnüssen gesehen. Dürfen wir Nüsse essen?

Also holte ich den Nußknacker und der Energienachschub war gesichert.

  • SIMON:“Gut, daß wir heute Nüsse haben!“
  • MAYA:“Darf ich den NUSSKNAXER haben?“

Natürlich ging nicht Alles glatt, so wie es ist, wenn Mehrere zusammen sind. Aber unterm Strich hatten wir einen besonders schönen, ereignisreichen Tag. Und das ist das Wichtigste, finde ich.

Elisabeth.