Vor 3 Wochen fragte mich SIMON`S Mama, ob ich mit ihm zur Kasperlvorstellung des MÖP am 6.12. gehen würde. Mit ihrem Baby MARIE wäre ihr das nicht möglich.

Ich wollte gerne  mal so eine Vorstellung life erleben und sagte zu.

Am 6.12. 11  nachmittags  läutete ich dann bei ihnen an. SIMON rief mich gleich und lief mir entgegen. Er ist wieder größer geworden. So erwachsen wirkt er schon. Seine Mama erzählte aber, daß er zur Zeit öfters ein schlimmer Bub ist. Er sucht seine Grenzen und bekam sogar eine Woche Fernsehverbot!

Als sie zu ihm sagte, er soll brav sein, wenn er mit mir fortgeht, meinte er:“Aber die Tante Sissy mag ich ja!“

Gegen 16 Uhr 30 machten wir uns auf den Weg zum MÖP.  Er war schon dunkel, aber mildes Wetter. Es tat gut, durch die abendliche Stadt zu gehen.

Das Kasperltheaterstück hieß:

„DER KRAMPUS HAT VERSCHLAFEN!“

EIN GERMTEIGKRAMPUS AUS DER BACKSTUBE MEINER MUTTER

Das kleine Kasperltheater war fast ausverkauft. Die Kinder lebten richtig mit und auch ich war versucht, kräftig mitzurufen.

Der Nikolaus war alleine mit dem schweren Sack unterwegs. Weil der Krampus die letzten Jahre immer schlimm war, genoß er es sogar. Jedenfalls kam dann der lustige Kasperl :

„TRI TRA TRALALA, DER KASPERL DER IST WIEDER DA.

DIE GROSSMUTTER MACHT KEKSE UND DAS IST WUNDERBAR!“

Zwischendurch machte der Krampus seine Scherze mit der „modernen“ Großmutter. 

Nach der Vorstellung wurde der Nikolaus angekündigt. Als das 1. Kind mit dem großen Sackerl die Vorstellung verließ, sah ich draußen Simon´s Mama warten. So tauschten wir und sie konnte bei der Nikolausbescherung dabei sein.

Elisabeth.