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HANNAH im Dezember 2008.

Jetzt ist sie schon wieder 4 jahre älter. Sie besucht den Kindergarten. Als ich sie mit ihrer Mutter am Heimweg traf hatte sie eine Zeichnung in der Hand. „Für meine Schwester!“ meinte sie. Wie damals bei mir, hatte sie beide Seiten bemalt und kein Stück Papier ausgelassen. Sie ist einfach ausdauernd und fleissig.

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 Im Dezember besuchte ich VIKTORIA. Sie ist schon 9 Jahre alt. Das 4. Volksschuljahr ist spannend. Sie übt für die Deutschschularbeit – EINE BILDGESCHICHTE mit 6 Bildern. Es gibt keine bestimmte Längenvorgabe, nur sie dürfen Nichts vergessen zu erwähnen, meinte die Lehrerin. Das Wörterbuch dürfen sie auch verwenden. „Du liebe Zeit, rief ihre Mama, nimm bitte nur die Wörter, die du kennst und richtig schreiben kannst!!!“

„Bitte, bleib noch ein bißchen da, sagte sie. Da konnte ich nicht Nein sagen und setzte mich bei der Rechenaufgabe neben sie. Sie mußten Textrechnungen lösen. Da wurde mir bewußt, daß ich meinen Kindern auch gerne geholfen habe.

VIKTORIA besucht sogar einen Spanischkurs. der macht ihr sehr viel Spaß. Mit ihrem Bruder SEBASTIAN, der gerade lesen lernt, besucht sie schon ganz selbstständig die örtliche Bücherei.

Sie erzählte mir auch von ihrem bevorstehenden Geburtstagsfest.

Bei JOSEFINCHEN hat sie 6 Freundinnen zum Schalnähen eingeladen. So eine Tolle, kreative Idee!

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Als ich gegen 7 Uhr 30 morgens beim Bäcker eintreffe, muß ich länger warten. Ein Junge kam etwas später und stand geduldig neben mir. Da es sehr kalt war, hatten wir jeder eine Mütze auf. Ich nutzte die Zeit und spürte seine Kundalnienergie. Das Herzchakra war etwas blockiert. So versuchte ich es mit Mantras zu bessern. Da kam ich schon dran. „Bitte bedienen sie den jungen Mann!“ forderte ich die Ladnerin auf. Als ich seine Stimme hörte, wußte ich, es ist ja   MAXIMILIAN , der einmal mein Tageskind war. Er lächelte, wahrscheinlich hatte er mich schon früher erkannt. dann erzählte er, daß er 4 junge Hasen hat. Eine der zwei Häsinen vom Tierschutzhaus hatte entbunden. „Drei Schwarze und ein Braunes, sie sind 4 Wochen alt!“meint er. Ich wünschte ihm alles Liebe….

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Ende November war ich mit unserem Enkelkind bei SIMON und seiner Schwester MARIE eingeladen. So ein großer Junge kam vom Kindergarten nach Hause. Es gefällt ihm gut dort. Er zeigte mir auch seine Christbaumzeichnung. So tüchtig hatte er gemalt und auch Weihnachtsmotive ausgestanzt. Zu mittag gab es Hendlsuppe mit Grießnockerln. Das essen fast alle Kinder gerne. SIMON war als 1. fertig. Er wollte uns schon so gerne die große elektrische Weihnachtskerze vorführen. „Mußt halt die Suppe in den Mund leeren“, sagte er zu seiner Mutter, die noch nicht fertigegessen hatte.

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Am Mittwoch nachmittag waren NINA und NOAH angesagt. Ich freute mich schon auf sie. NOAH war mein letztes Tageskind. Vorsorglich stellte ich die Parkgarage auf, die so lange im Abstellraum war. Die Matchboxautos in den Koffern holte ich auch. Derzeit kommt unser 1  1/4 Jahre alter Enkelsohn zwei Mal wöchentlich zu uns, der kann mit diesen Sachen noch nicht so viel anfangen.

Weil es so mild war, plauderten wir ein bißchen im Hof. Dann meinten die Beiden, daß sie Hunger haben. Mein Mann wärmte den Putenrollbraten mit Reis auf. Der REIS war der Hit. NINA erzählte von der Schule. Sie besucht eine Integrationsklasse, in der Kinder alle 4 Volksschulstufen von 4 Lehrern unterrichtet werden. Es sind 3 Kinder mit Behinderungen auch dabei. Die Kinder gehen sehr fürsorglich miteinander um. Eine richtige Schule fürs Leben meinte ich.

Leider konnten 3 der 6 Erstklassler schon lesen und schreiben. Das bedeutete schon viel Druck für die Anderen.

NINAS Mama erzählte den letzten originellen Spruch von NINA:“ Meine Mama hat auch ein eigenes Zimmer. Das ist die Küche!“ erklärte sie überzeugt einer Bekannten.

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ELIAS´S MAMA ist meine Fußpflegerin. Als ich noch einmal vor Weihnachten bei ihr war, erzählte sie mir von ihm. Er ist so ein großer Charmeur. Seine Favoriten sind zur Zeit die MUSKELTIERE, er meint natürlich die Musketiere!

Zwei Tage davor wollte er unbedingt ein Weihnachtspackerl öffnen. Er hat sie so bekniet, aber sie blieb hart. Einerseits glaubt er ans Christkind, schrieb einen Brief und legte ihn aufs Fenster. Andererseits fragte er seine Mama dann:“Gib zu, DU hast den Brief weggenommen! Und bitte lüg mich nicht an!“ Seine Mama bejahte und meinte, sie wollte ja wissen, was er sich vom Christkind wünscht!

Am Christkindlmarkt gefiel es ihm sehr gut. Er wünschte sich einen Degen aus Holz. Als sie daheim waren, sagte er zu seiner Mama:“Ich hab dich so lieb, weil du mit mir zum Christkindlmarkt gefahren bist!“

Elisabeth.