Anfang Dezember traf ich MAYA und ihre Familie bei der Burg  Liechtenstein. Wir plauderten und machten uns aus, daß sie im Neuen Jahr zu uns kommen werden. Als ich am 24. Dezember in unsere Zeitungsrolle beim Postkasterl schaute, lag ein Sackerl mit Vanillekipferln darin. Ich freute mich, ein Christkindl habe ich schon bekommen!!! Im Postkasten lag dann ein liebes Billett, selbstgebastelt, mit Weihnachtswünschen drin:

LIEBE TANTE SISSY! ( eigenhändig von Maya geschrieben – ihre Mama schreibt immer vor.)

WIR WÜNSCHEN DIR EIN FROHES WEIHNACHTSFEST UND ALLES LIEBE UND GUTE FÜR DAS NEUE JAHR.

MAYA FLORA  ( eigenhändig von Maya geschrieben) UND ELTERN.

WIR FREUEN UNS SCHON AUF EIN WIEDERSEHEN!

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In der 1. Kindergartenwoche war es dann soweit,  MAYA, die kleine  FLORA und ihre Mama kamen zu uns. Sie brachten mir eine Amarillyszwiebelknolle mit 2 Knospen mit. Laut „Beipack“ sollte sie weiß werden. Ich freute mich sehr.

Es ist so schön, das Wachsen dieser Blumen zu verfolgen. Dieses Prachtstück mußte ich natürlich fotografieren:

 

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MAYA hatte sogar ein Billett für mich gestaltet. Unser Enkel genoß den Damenbesuch sehr. MAYA erzählte mir vom Christkind.

FLORA ist ja bei meiner Nachfolgerin, der Tagesmutter ELISABETH ganz glücklich. Auch PAULINA, die kleine Schwester von NIKOLAUS, ist bei ihr.

Nach der Jause beim gemeinsamen Zeichnen fiel die kleine Flora von unserer Eckbank. Das war ein Schreck! Zum Glück war ihr nichts passiert. Ich war froh, daß ich bei menem letzten Einkauf 2 kleine SCHNEEMANN- TASCHENLAMPEN mitgenommen hatte. Das war ein tolles Trostpflaster! MAYA demonstrierte jeden, wie durchsichtig ihr Daumen eigentlich ist.  Die Kinder gingen nicht gerne nach Hause. Das war auch ein gutes Zeichen für mich.

Früher hatte ich öfters die Kinder mit Müttern eingeladen, die gleichzeitig bei mir waren. Aber da hatte ich für jeden einzelnen viel zu wenig Zeit. Für alle war es natürlich ein Spaß. Wir werden sehen…Vielleicht im Sommer…

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Mitte Februar besuchte ich mit SIMON, seiner Schwester MARIE und ihrer Mama meine ehemaligen Tageskinder EMILY und ELIAS. Ich hatte kleine Märzenbecherstöckerln, die gerade eine gelbe Knospe hatten, für alle eingekauft.

EMILY und ELIAS-Kekse waren gut in einer Schachtel verpackt.

Es hatte stark geschneit, zum Glück war es am Nachmittag schon gut zu fahren auf den Straßen. Wir wurden ganz freundlich begrüßt. Mein Brief, den ich vor Weihnachten geschickt hatte, hing noch an der Pinwand in der Küche.

EMILY und ELIAS waren ganz aufgeregt und freuten sich über die Geschenke. Besonders ihre Mama hütete die Namenskekse ihrer Kinder wie einen Schatz. Nach der köstlichen Jause mit Himbeertiramisu zeigten uns die Kinder ihre neuen Zimmer. So gemütlich und so viele schöne Dinge zum SPIELEN und LERNEN!

Sehr beeindruckt war ich vom Stickpolster, den der 5 jährige ELIAS im Kindergarten gemacht hatte.

Er bekam von seiner Kindergartentante eine Krone mit goldenen Lettern:

S T I C K K Ö N I G

stand darauf. In seinem Zimmer waren die Schienen des LEGO-CITY-Zuges ausgelegt. Weil er von Opas Christkind eine Garnitur bekommen hatte und dann zum Geburtstag von den Eltern eine 2., kann er super mit seiner Schwester Zug-spielen.

Ein Hit, besonders für die 17 Monate alte MARIE war die lange Holzstiege ins Obergeschoß. Die Absperrung konnten wir gut gebrauchen.

EMILY kann schon so lieb zeichnen. Sie fragte jeden, in welcher Farbe sie die Körperteile malen sollte, da kamen ganz lustige Gestalten heraus – schließlich war ja

F A S C H I N G S D I E N S T A G !!!

Ihre Mama zeigte uns das 1. Zeugnis. Lauter Einser, aber der 6. Platz in der Reihung der Klassenbesten. Die Lehrerin hält ein besonders hohes Niveau. Bei verschiedenen Tests wird immer die Zeit festgehalten. Auf der Hiterseite des Zeugnisses gab es eine einseitige schriftliche Beurteilung. Die hat mich sehr beeindruckt. Sehr gerecht und fair!

Als ich den Kindern zum Abschied noch je ein Lamm aus Seife schenkte, paßte das genau.

Es war so ein erfüllter Nachmittag. So schön, zu sehen wie gut sich die Kinder entwickeln, welche Vorlieben und Interessen sie haben. Wie schön sie in Ihrer Familie eingebettet sind. Da bin ich dann sehr dankbar, daß ich die Kraft für diesen besonderen Beruf der Tagesmutter bekommen hatte!

Elisabeth.

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